eathealthy meets Kochheld und Küchenchaotin

Das Paar Mirja Hoechst, 27, und Jens Glatz, 41, teilen ihre Leidenschaft fürs Bloggen. Auf www.kochhelden.tv zeigt Jens Fotos und Videos rund ums Thema gesunde Ernährung. Mirjas Blog www.kuechenchaotin.de ist eine echte Fundgrube für (schnelle) Leckereien mit wunderschönen Bildern. eathealthy durfte die beiden in ihrer neuen Wohnung besuchen, mit ihnen eines ihrer unverschämt leckeren Lieblingsrezepte kochen und gaaaaanz viel fragen.

Seit wann bloggt ihr und wie kam es dazu?

Jens: Ich habe vor vier Jahren erfolgreich mit Low Carb abgenommen. Ziemlich faszinierend, wie viel man mit gesunder Ernährung und Sport erreichen kann! Das wollte ich auf jeden Fall allen zeigen, die mit ihrem Körpergewicht kämpfen. Also wurde ich Ernährungscoach und habe im Fitnessstudio gearbeitet. Dort habe ich Postkarten über meinen Blog ausgelegt. Die Resonanz war überragend! Die Menschen haben meine Rezepte nachgekocht, fotografiert und gepostet. Das war für mich der Startschuss, meinen Blog professioneller zu machen.
Mirja: Meinen Blog habe ich jetzt seit fünf Jahren! Nach meiner Ausbildung zur Fotografin wollte ich etwas Eigenes schaffen, in das ich viel Liebe stecken kann. Also habe ich mein Lieblingshobby, das Kochen, mit meinem Beruf verbunden. Diese Kombi ist einfach perfekt. Ich liebe es, meine ersten Bilder auf dem Blog anzuschauen. Die waren so herrlich simpel: Ich habe zum Beispiel einfach schnell mein Essen auf dem Sofa fotografiert. Bei Lampenlicht! Seit dem hat sich vieles getan. Seit Februar 2017 gibt es sogar schon mein zweites Kochbuch. Das ist wunderbar motivierend, die eigene Arbeit in den Händen zu halten!

Was treibt euch an zum Bloggen?

Jens: Ich möchte meine Erfahrungen teilen, ohne dabei ein Moralapostel zu sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich nämlich: Abnehmen muss Spaß machen! Dann purzeln die Pfunde viel leichter. Deswegen gibt‘s auf meinem Blog nicht nur Low Carb-Rezepte, sondern alles, was mir schmeckt und gesund ist.
Mirja: Für mich ist das Kochen meine Leidenschaft und Yoga. Das teile ich gerne mit meinen Lesern. Meine Oma ist übrigens Fan der ersten Stunde. Sie verfolgt meinen Blog ganz fleißig. Das beflügelt natürlich.
Jens: Mirja’s Oma ist toll! Ihr verdanken wir unseren Apfelmusvorrat. Der Kompott kommt in regelmäßigen Abständen per Post direkt zu uns. Ganz frisch und mit viel Liebe selber gemacht.

Apropos Vorrat... Was habt ihr außerdem immer vorrätig?

Jens: Holz! Das brauchen wir für unseren Kachelofen im Büro. In der Küche dürfen Erdnussbutter und Chiliflocken niemals fehlen. Auch andere Gewürze aus der ganzen Welt gehen bei uns niemals aus. Wir bringen sie von eigenen Reisen mit oder lassen uns von Freunde und Familie überraschen. Diese Sammlung hat in der neuen Küche ihren VIP-Platz gefunden: Für die vielen Pulver, Körner und Mischungen in Gläschen haben wir eine ganze Schublade eingerichtet.

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Mirja: Auf den wilden Blaubeerfeldern von Nova Scotia in Kanada! Dort waren wir unabhängig voneinander auf einer Bloggerreise. Auf dem Flug zurück haben wir dann den Entschluss gefasst, dass ich zu Jens nach Stuttgart ziehe. Ein paar Tage später bin ich mit meinem Kater Ernold Schmidtchen (kurz Ernie) bei Jens aufgetaucht. Seitdem sind wir ein unschlagbares Team!

Was ist euch bei (euren) Rezepten wichtig?

Mirja: Dass sie gut schmecken! Außerdem achten wir auf einen respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Ich bin Vegetarierin. Jens kocht für sich manchmal mit Fleisch. Das ist dann eine Delikatesse für ihn und für mich so in Ordnung.
Jens: Außerdem sollen unsere Rezepte authentisch sein. Schöne Bilder sind zwar wichtig, aber das Rezept steht im Mittelpunkt und soll durch den Geschmack überzeugen. Wir fotografieren und posten nur Gerichte, die wir direkt im Anschluss essen. In stressigen Phasen können das schon mal 6 Hauptgerichte an einem Tag sein. Da muss man aufpassen, dass man nicht zunimmt. Wir selbst nutzen Rezepte aus Kochbüchern, Pinterest, Blogs und co. übrigens als eine Art Wegweiser. Perfekt als Inspiration für die ersten Schritte. Danach wird es sowieso zum Selbstläufer und wir experimentieren. Nach dem Motto: „Es ist immer schöner den Wald abseits der Pfade zu erkunden!“.

Jippieh, die Buddha-Bowl ist fertig! Verratet ihr uns noch, was das besondere an eurem eathealthy-Rezept ist?

Jens: Eine Buddha-Bowl folgt zwar gewissen Regeln, trotzdem kann rein, worauf man gerade Lust hat. Ideal zur schnellen Resteverwertung also. Die Bowl ist außerdem ratzfatz gemacht.
Mirja: Genau. Und es schmeckt nach so viel. Alle Zutaten werden einzeln zubereitet und behalten dadurch ihren ganz eigenen Geschmack. Jeder kann Zutaten nach eigenen Vorlieben kombinieren und dabei auf Regionalität und Saisonalität achten. Fast schon ein ganzes Universum in einer Schale!

Vielen Dank für die tollen Stunden bei euch! 🙂

 

 PS: Das Rezept für die Bunte Buddha-Bowl von Mirja und Jens gibt’s in der eathealthy 4/2017.

 

Fotos: Mirja Hoechst

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